Kriegsjahre 1940 - 1948
Dann kam der zweite Weltkrieg, und unsere Wehr verlor immer mehr aktive Kameraden durch den Dienst an der Front. Es waren zeitweilig nur 10 bis 12 Kameraden in der Heimat. Gerade in dieser Zeit wurden an die Männer der Wehr außerordentliche Anforderungen gestellt. Unter der Führung von Brandmeister Adam Hengst, der trotz seiner Krankheit noch aktiven Dienst tat, leistete die Wehr bei mehr als 30 Einsätzen in unserem Ort, in den Nachbarorten sowie in Frankfurt/Main unter ständigen Einsatz ihres Lebens, Rettungs- und Löscharbeiten. Im letzten Kriegsjahr verstarb der 1. Kommandant Adam Hengst. Sein Nachfolger war vom 10.Juni 1944 bis Ende 1945, Philipp Adam, der trotz dieser schweren Zeit den Übungsdienst und die Vereinsarbeit aufrecht erhielt.

Philipp Adam

Jakob Hermann

Josef Paul
In der ersten ordentlichen Versammlung nach dem Krieg, am 1.2.1946, wurde in Anwesenheit von schon wieder 20 aktiven Kameraden, Jakob Hermann zum Ortsbrandmeister bestellt. In dieser Zeit übernahm die Wehr aus Beständen der Wehrmacht eine TS 8/8 mit Anhänger sowie das dazugehörende Schlauchmaterial.
Die Jahreshauptversammlung wählte am 27.Januar 1947 einen neuen Vorstand. Dies waren die Kameraden: Josef Paul (Ortsbrandmeister), Herrmann Möckel (stellv. Ortsbrandmeister), Jakob Hermann (Kassierer), Franz Ochs (Schriftführer). Unter diesem Vorstand wurde das neue Gerätehaus (Schuppen) auf dem Platz zwischen der alten Schule und der alten Kirche von den aktiven Kameraden in Selbsthilfe errichtet. Mittlerweile hatte die Wehr einen festen Stamm von 30 aktiven Kameraden, die regelmäßig oft unter den widrigsten Umständen, ihren Dienst in hervorragender Weise verrichteten.
